Mein Bullet Journal + neues Material 2


Hallöchen alle zusammen,

heute gibt es mal wieder einen Beitrag der etwas aus der Reihe fällt und nur indirekt mit Büchern zu tun hat. Vielleicht wird es aber in Zukunft des öfteren Beiträge dieser Art geben, wenn es mir Spaß macht drüber zu berichten und diese auch bei euch gut ankommen. Und zwar soll es heute um mein Bullet Journal und mein neues Material gehen.

 

Vor einigen Tagen sah ich bei der lieben Anka ein Flip through von ihrem 1. Bullet Journal und ich war direkt fasziniert. Schon immer hatte ich einen Tick was Schreibwaren(Notizbücher, Blöcke, Stifte etc.) angeht und genauso bin ich auch ein absoluter Listenmensch. Als der Hype ums Bullet Journal los ging, wusste ich nicht so recht was das sein sollte und habe mich auch nicht wirklich damit befasst. Dann hörte ich von Filofax und war begeistert von diesen tollen Planer-Seiten, deshalb fing ich auch damit an mir Washi-Tape zu kaufen und schaffte mir einen einfachen Buchkalender an, den ich eigentlich dieses Jahr aktiv führen wollte. Doch er hat mich nicht motiviert und ich verwendete mein Washi-Tape nur für mein Lese-Tagebuch. Dann sah ich das Video von Anka und wusste..DAS ist es was ich auch will. Wegen meinem Schreibwaren-Tick hatte ich sogar ein wundervolles Notizbuch von herlitz zu Hause. Ich kramte es hervor und dann war der Ärger groß, denn ich hatte schon unsinniges Zeug hineingeschrieben….das meiste zum Glück mit Bleistift. Es wurde also radiert und ein paar Seiten entfernt bis es aussah wie neu ♥

 

Aber was genau ist denn nun ein Bullet Journal?

Genau das habe ich mich auch gefragt und nachdem ich sämtliche Stifte (Kullis, Bleistifte, Buntstifte, Fineliner usw.) hervorgeholt hatte begann ich durch Blogs zu stöbern und Videos zum Thema anzuschauen. Kurz gesagt ist ein Bullet Journal……Kalender, Notizbuch, ToDo-Liste, Tagebuch etc. in einem. Erfunden/Entwickelt wurde das Bullet Journal in minimalistischer Form von Ryder Carroll. Laut Carroll gibt es 4-5 Grundbausteine die es im jeden Bullet Journal geben sollte….diese könnte ihr auf der Website vom Bullet Journal nachlesen oder ihr findet sie bei mir, einem anderen Blog oder bei Youtube.

Man benötigt auch nicht viel um ein eigenes Bullet Journal zu starten.

  • Notizbuch nach Wahl
  • Stift/e

Alles andere wie Washi-Tapes, Sticky-Notes, Sticker, Brush Pens und so weiter und sofort ist kein MUSS. Dieses benötigst du nur, wenn du in deinem Bullet Journal deiner Kreativität freien Lauf lassen willst. Wenn du aber nur minimalistisch denkst wie es von Carroll entwickelt wurde, brauchst du nur ein Notizbuch & Stift.

 

Nachdem ich dann schlussendlich wusste was hinter dem Begriff Bullet Journal steckt und was ich in meinem ausprobieren möchte, fing ich auch direkt an es zu gestalten. Im Vergleich zu den ganzen Bullet Journals die man bei Instagram, Pinterest & Co. findet, ist meins kein Kunstwerk, aber ich habe mit den Mitteln angefangen die mir zur Verfügung standen und mir gefällt es. Und das ist die Hauptsache….es muss nicht perfekt sein…..es muss einem selbst gefallen!

 

Es ist alles andere als perfekt…..ich sage nur Kritzelseite. Diese ist nur entstanden, weil die Umrandung bei der Jahresübersicht etwas zu doll durchgeblutet hat. Als diese Seiten dann im Rohformat fertig waren, setzte ich mich mit dem Thema Lettering auseinander, was leider ohne die passenden Stifte nicht gerade einfach ist, doch auch da gibt es eine Lösung und das ist die sogenannte faux calligraphy. Wie genau dies funktioniert findet ihr auf unzähligen Blog. Ihr merkt…ich habe schon einiges ausprobiert. Nach diesen Seiten folgte dann noch meine Legende und dann kam auch schon mein neues Material. Ich sagte nämlich zu meinem Mann das ich mir neue Stifte kaufen “müsste” und das ich gerne die TomBow Brush Pens ausprobieren mag, weil ich auch gesundheitliche Probleme mit meine Hand habe und in einer ruhigen Minute ist er dann an den Laptop verschwunden um dort 2 Bestellungen aufzugeben…eine bei Tchibo und die andere bei Büromarkt Böttcher.

 

Alles wurde natürlich sofort ausprobiert und getestet. OMG die Sachen sind einfach toll…..auch an dieser Stelle nochmal ♥-lichen Dank an meinen Ehemann. Die darauf folgenden Tage verbrachte ich mit Layouts für Monats und Wochenübersichten, aber auch den Habit Tracker habe ich genauer unter die Lupe genommen. Anschließend habe ich viel brain storming gemacht und auch Lettering geübt. Mein komplettes August Set Up ist zwar noch nicht fertig, aber die Monatsübersicht und mein Habit Tracker. Von beiden persönlich bin ich mehr als nur begeistert und freue mich megaaaaa morgen aktiv mein Bullet Journal nach meinen Wünschen zu führen und weiter zu gestalten.

 

Hast du auch ein Bullet Journal? Wie sehen deine Seiten aus und was für Material nutzt du für dein Journal?

 

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Start in die Woche und viel Spaß bei dem was ihr tut.

Bis bald,


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2 Gedanken zu “Mein Bullet Journal + neues Material

  • Katharina

    Hallöchen Nati,
    ich kann deinen Schreibwarentick total nachvollziehen!
    Vor ein paar Monaten bin ich auch darauf gestoßen, dass ich die Gestaltung eines Bujos super toll finde. Da ich aber keinen Kalender im klassischen Sinne brauche, habe ich vor ein paar Tagen endlich ein neues Notizbuch von nuuna angefangen und mein Tagebuch mit einigen Bujo-Elementen kombiniert, also Tracker oder Listen 🙂 Bis jetzt bin ich voll zufrieden damit und hab natürlich auch erstmal die Schreibwarenläden nach Stiften durchforstet! Ich finde die Pitt Artist Pens und den Pilot Frixion ganz toll! 🙂

    LG Katharina
    #KBiS17