Rezension – Mieses Karma


Ich präsentiere euch, die Rezension Mieses Karma

»Nichts hat sich Moderatorin Kim Lange mehr gewünscht als den Deutschen Fernsehpreis. Nun hält sie ihn triumphierend in den Händen. Schade eigentlich, dass sie noch am selben Abend von den Trümmern einer russischen Raumstation erschlagen wird.

Im Jenseits erfährt Kim, dass sie in ihrem Leben sehr viel mieses Karma gesammelt hat. Die Rechnung folgt prompt. Kim findet sich in einem Erdloch wieder, mit sechs Beinen, Fühlern und einem wirklich dicken Po: Sie ist eine Ameise! Aber Kim hat wenig Lust, fortan Kuchenkrümel durch die Gegend zu schleppen. Außerdem kann sie nicht zulassen, dass ihr Mann sich mit einer Neuen tröstet. Was tun? Es gibt nur einen Ausweg: Gutes Karma muss her, damit es auf die Reinkarnationsleiter wieder aufwärtsgeht!«

Quelle: rowohlt Verlag

Mieses Karma Book Cover Mieses Karma
David Safier
rowohlt Verlag
02.05.2008
Taschenbuch
288

 

Meine Erwartung an diesem Buch wurden leider nicht ganz erfüllt. Auch wenn ich von David Safier noch nicht gelesen hatte vor diesem Buch, habe ich oft gehört das seine Bücher sehr lustig sein sollen und man aus dem Lachen nicht mehr raus kommt. Die Geschichte an sich ist ja auch irgendwie witzig, aber halt nicht so wie ich es erwartet hätte. Was mich aber noch mehr störte, waren die Situationen die sich immer und immer wiederholten....denn Kim Lange ist nicht dauerhaft eine Ameise. Die einzelnen Handlungen sind zwar nicht zu 100% identisch, dennoch ähneln diese sich sehr. Meist weißt man bereits was passieren wird und das macht es für mich eher langweilig auch wenn Kim so einige Abenteuer erlebt und sie oft unumgängliche Hürden überwinden muss. Was genau ich mit den Wiederholungen meine könnt ihr eventuell verstehen, wenn ihr dieses Buch bereits gelesen habt. Denn ich würde nur spoilern, wenn ich da noch mehr ins Detail gehen würde.

Auch wenn mich das Buch inhaltlich nicht wirklich überzeugen konnte, hat es der Schreibstil des Autors geschafft. Trotz der wiederholenden Szenen konnte er mich dennoch zum lachen bringen. Doch nicht nur das..ich habe mit Kim gehofft und gebangt, denn die ganze Geschichte ist aus ihrer Sicht geschrieben und so etwas gefällt mir ja besonders. Ob männlicher oder weiblicher Protagonist....hauptsache aus der Ich-Perspektive. Letztendlich ließ sich "Mieses Karma" auch schnell und flüssig lesen.

Ich werde euch nun aber nicht von diesem Buch abraten, denn jeder sollte sich seine eigene Meinung bilden. Und auch ich werde dem Autor nochmals eine Chance geben mich voll und ganz zu überzeugen.

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