Rezension – Die Liste der vergessenen Wünsche


Ich präsentiere euch, die Rezension – Die Liste der vergessenen Wünsche

Früher war alles einfacher. Abschied nehmen zum Beispiel. Als die achtjährige Clara Black ihren Kater „Schweinebraten“ beerdigte, ahnte sie nicht, dass das Leben einen noch größeren Verlust für sie bereithalten würde. Denn Jahre später bricht Claras Welt zusammen, als ihr Verlobter kurz vor der Hochzeit stirbt. Doch dann findet sie eine alte Liste mit ihren Kindheitswünschen, die vor ihrem 35. Geburtstag in Erfüllung gehen sollten. Ganz unverhofft wird die Liste zu Claras Rettungsanker – und zum Weg zurück ins Glück…

Quelle: blanvalet Verlag

Die Liste der vergessenen Wünsche Book Cover Die Liste der vergessenen Wünsche
Robin Gold
blanvalet
08.10.2013
Broschiert
352

Meinung

Als kurz vor Claras Hochzeit ihr Verlobter ums Leben kommt, bricht für sie eine Welt zusammen. Bis auf ihre Arbeit hatte sie danach alles vernachlässigt, wobei Clara nicht mal ihre Aufgaben vernünftig durchführen konnte.

In dieser Trauerphase hatte sie auch sehr lange keinen Kontakt zu ihrem Bruder Leo und ihrer Mutter Libby, aber zu ThaksGiving raffte sie sich auf und flog von Boston nach Chicago. In Chicago isolierte sie sich anfangs oft in ihrem Zimmer, doch irgendwann drehte sich das Blatt. Clara hat ein Paket von ihrer Grundschullehrerin bekommen und in diesem befand sich ihre Zeitkapsel mit ihrer Wunschliste. Nach weiteren Trauerphasen trat sich Clara selbst in den Hintern und zog vorrübergehend nach Chicago um ihre Wunschliste ab zuarbeiten. Diese Wunschliste will sie bis zu ihrem 35. Geburtstags in die Tat umsetzen, denn sie ist nun für sie eine Art Rettungsanker zurück ins Leben. Clara lernt in dieser Zeit einige nette Leute kennen oder trifft sie nach langer Zeit wieder so wie Lincoln. Licoln unterstützt Clara sehr bei der Umsetzung ihrer Liste.

Ob die Liste ihr letztendlich zurück ins Leben hilft, welche Wünsche sie umsetzen kann und was es mit Licoln auf sich hat erfahrt ihr alles, wenn ihr dieses Buch lest.

Die Charektere haben es mir wirklich sehr angetan. Clara ist mir beim lesen sehr ans Herz gewachsen und ich habe mit ihr gelacht, geweint und nach gedacht. Robin Gold hat es mit ihrem Schreibstil wirklich sehr gut geschafft, das ich mich in Clara hinein versetzen konnte. Und so einen Bruder wie Leo hätte ich auch zu gerne. Eigentlich ist mir jeder einzelne Charakter sympathisch und ans Herz gewachsen, Allerdings muss ich auch zugeben, das einiges wirklich vorraus sehbar war und man teilweise wusste was im nächsten Kapitel bzw. auf der nächsten Seite passiert.

Trotz alledem ist es ein sehr schönes Buch und es ist einfach zu lesen.

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